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Die neue Webtrekk Geräteerkennung wurde komplett überarbeitet, um den Businessanforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.

Das sehr schnell wachsende Angebot an Produkten und Modellen der Consumer-Geräte stellt uns heute vor neue Herausforderungen bei der Geräteerkennung. Da zum Beispiel die meisten Webseiten mehr als 50 % kombinierten Mobil- und Tablet-Traffic aufweisen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Daten des Mobilgeräts (oder die Geräteerkennung im Allgemeinen) präzise und mit aktuellen Informationen abgerufen werden. Damit können Sie Verbesserungspotentiale für Ihre Webseite rechtzeitig erkennen und gezielte Kampagnen und die entsprechende Anpassung mobiler Strategien umsetzen.

Webtrekk hat nicht nur die zugrunde liegende Infrastruktur überarbeitet, sondern auch die Datenverarbeitungspipeline neu gestaltet. Unser Ziel ist es, eine stabile und selbsttragende Infrastruktur mit minimaler manueller Wartung bereitzustellen.


Beispiel: Analyse der Geräteklassen in Webtrekk Analytics


Die neue Geräteerkennung läuft bereits seit dem 29. März 2018 im Hintergrund, parallel zur alten Geräteerkennung. Seit Juli 2018 wird dagegen die neue Geräteerkennung für Analysen in Webtrekk Analytics verwendet.

Die Auswirkungen der verbesserten Genauigkeit bei der Identifizierung der Hardware kann man in den Analysen in der Kalenderwoche 13 sehr gut beobachten – ab diesem Zeitpunkt werden die neuen Geräteklassen mit Daten befüllt und es kommt du den bereits erwähnten Verschiebungen bei der Traffic-Verteilung. Dies sorgt in der Regel für rückwirkende Abweichungen im einstelligen Prozentbereich.



Im Folgenden finden Sie einen Überblick über den Status quo, die Veränderungen und die Auswirkungen auf die Kundenseite durch die jeweilige Änderung:

Neue & verbesserte FunktionenBeschreibungVorteile & Auswirkungen

Automatisierter Update-Prozess

Der Update-Prozess der Geräte ist nun automatisiert.Bisher erfordert jedes Hinzufügen von Geräten manuelle Updates und damit manuelle Arbeit der Entwicklungsteams.
  • Neue Geräte werden nun sofort erkannt und bei der ersten Anfrage oder bei einem Treffer des User Agents erkannt.

  • Bessere Konvergenz mit dem technischen Service Provider für Geräteerkennung.

  • Skalierbar, wenn langfristig weitere Geräteattribute hinzugefügt werden müssen.

Gerätebezeichnung

Bitte beachten Sie, dass Sie eventuell Ihre gespeicherten Filter aufgrund der Änderungen der Gerätebenennung aktualisieren müssen.

Neue Gerätebezeichnungskonvention:

Herstellername + Gerätefamilie

Ausgenommen sind Fallback-Gerätenamen, wie z.B. "jedes iPhone".

Bisher wurden die Gerätenamen aus den folgenden Informationen abgeleitet:

  •     Herstellername + Gerätemodell (z.B. Nokia 8400)
  •     Herstellername + Gerätefamilie (z.B. Samsung Galaxy S7)
  •     Herstellername + Betriebssystem (z.B. iPhone OS 10)


Mit der neuen Gerätebenennungskonvention wird eine einheitliche, kohärente und zuverlässige Struktur geschaffen.

Ein Abgleich von alten und neuen Gerätenamen erfolgt durch das Mapping von alten und neuen Namenskonventionen.

Die folgende Liste von Fallback-Gerätenamen ist nun anwendbar:

  • any Android
  • any iPhone
  • any iPod
  • any iPad
  • any HbbTV
  • any Desktop & Laptop

Vorher/ Nachher-Mapping Tabelle

VORHERNACHHER
Fallback-NameGeräteklasseFallback-NameGeräteklasse
Diverse PC & LaptopDesktopany Desktop & LaptopPC/ Laptop
Other AndroidSmartphoneany AndroidUnbekannt
iOSSmartphoneany iPhoneSmartphone
iPhoneSmartphoneany iPhoneSmartphone
iPhone OS XSmartphoneany iPhoneSmartphone
iPodSmartphoneany iPodSonstige
iPadTabletany iPadTablet
HbbTVTVany HbbTVTV
Die Zuordnung von Geräten, die nicht erkannt werden, ist nun übersichtlicher, da Fallback-Namen aussagekräftiger sind. Dies ermöglicht eine reduzierte, aber genauere Liste von Fallback-Namen.

Analyse von Gerätemodellen

Die Erkennung bestimmter Gerätemodelle ist nun möglich.


Bisher war es nicht möglich, bestimmte Gerätemodelle zu erkennen oder Geräte anhand ihrer Gerätefamilie zu analysieren.


Es wird kein Modellname im vollständigen Gerätenamen angezeigt; wir werden jedoch in den nächsten Releases eine neue Dimension (Gerätemodell) hinzufügen, so dass Sie das Gerätemodell als separate Dimension in die Datentabelle einfügen können, um einen besseren Drill-Down zu ermöglichen.


Geräteklassen

Die folgenden Geräteklassen wurden eingeführt:

  • Konsole
  • E-Reader
  • Mediahub
  • Smartwatch
  • Sonstige (für diejenigen Geräte, die nicht zu den o.g. Klassen passen)

Die neuen Geräteklassen stellen eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits vorhandenen Klassen dar:

  • PC/ Laptop
  • Smartphone
  • Tablet
  • TV

Die Geräteklasse "Unbekannt" wird weiterhin verwendet.

Durch das Hinzufügen dieser Geräteklassen wird mehr Granularität in der Geräteklassenanalyse ermöglicht.

Geräteeigenschaften

Nicht verwendete Geräteeigenschaften werden nicht mehr unterstützt.

Die folgenden Geräteeigenschaften werden nicht mehr unterstützt:

  • MOBILE_CONNECTION_TYPE
  • WIFI
  • POINTING_METHOD
  • HAS_QWERTY
  • WAP_PUSH_SUPPORT
  • XHTML
  • COLORS
  • COOKIE_SUPPORT
  • FLASH_LITE


Aggregation

Bei der Aggregation werden die Dimensionen "mobile Geräte" und "Bildschirmauflösung" nicht mehr unterstützt. Aggregate mit diesen Abmessungen werden entfernt.Langfristig gesehen wird auf diese Weise die Aggregation durch ein flexibleres System ersetzt.

Für Kunden, die "Webtrekk Quick Insights" nutzen, bedeutet dies, dass Gerätedaten (mobile Geräte und Bildschirmauflösung) nicht mehr angezeigt werden können.

Für Kunden, die "Webtrekk Q3" nutzen, können die Rohdaten weiterhin verwendet werden, sofern sie verfügbar sind.


Neue Endgeräte-Dimensionen in Analytics

Die folgenden Endgeräte-Dimensionen wurden hinzugefügt.

  • Endgeräte Modell
  • Endgeräte Familie
  • Endgeräte Name

Um die Verbesserungen der neuen Geräteerkennung nutzen zu können, sind die genannten Dimensionen hinzugefügt worden.

Im Webtrekk Support Center finden Sie die FAQs zur neuen Geräteerkennung: FAQs Geräterkennung .




Release Datum: 02.07.2018